Stundenverrechnungssatz in der Werkstatt

Die Instandsetzungsbetriebe unterscheiden sich sehr stark von der eigentlichen Wahrnehmung eines durchschnittlichen Autofahrers.Es gibt markengebundene Betriebe, freie Werkstätten, Reifenservicebetriebe, Fahrzeugaufbereiter, Karosseriebetriebe, Autolackierereien und in sich manchmal noch Hochspezialisiert auf bestimmte Instandsetzungen oder Fahrzeugtypen.

 

Wenn es jetzt mal zu einem Unfall kommt,sollte eigentlich, alles reibungslos abgewickelt werden. Kurz nach erfolgter Instandsetzung folgt dann der Einwand des gegnerischen Versicherers. Die Stundenverrechnungssätze sind in diesen Augen zu hoch und es wird ein tabellarischer Vergleich mit sog. Partnerwerkstätten der jeweiligen Region gezogen. In der Schadenabwicklung nennen wir das eine Kürzungsposition juristischer Natur. Der Gesetzgeber sieht das Thema natürlich anders und steht auch auf der Seite der Geschädigten. Durchsetzbar ist dieses Thema allerdings nur mit einem Rechtsanwalt welcher auch zur Rechtsberatung zugelassen ist.

 

Der Stundenverrechnungssatz hat den Hintergrund einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise. Dieser setzt sich aus einer Vielzahl von Faktoren wie Gemeinkosten, Personalkosten, Bevorratungskosten, Standort, Leistungsspektrum etc. ab. Somit steht dem Unternehmer dahinter natürlich zu, diesen auch für seinen Betrieb selbst zu ermitteln und entsprechend in Rechnung zu stellen. Man kann keine zwei Betriebe nebeneinander Stellen und lediglich an der Dauer der Gewährleistung gleichsetzen. Die Betriebswirtschaftslehre sieht schon immer etwas anderes vor.

 

Der Geschädigte hat die freie Wahl der Werkstatt. Das darf der freie Betrieb aber auch das Autohaus sein. Ein Verweis auf eine günstigere Partnerwerkstatt des zahlungspflichtigen Versicherers würde dieser freien Werkstattwahl wiedersprechen und ist auch nicht statthaft.

Sehr oft wird auch auf die sog. DEKRA Erhebung verwiesen welche sich dauerhaft mit der Ermittlung des ortsüblichen und mittleren Stundenverrechnungssatzes beschäftigt. Das ist ein toller Service dient aber lediglich einer Orientierung. Die Natur des Durchschnitts sagt es bereits aus das dies ein Mittelmaß ist. Dieser kann sowohl nach oben wie nach unten festgesetzt werden und dient nicht zur pauschalen Abrechnung eines individuellen Schadenfalles. Ihr findet diese Erhebung unter Stundenverrechnungsätze .

 

Besonders bei der fiktiven Abrechnung entstehen hier Streitpunkte. Wenn es zum Beispiel um die durchschnittlichen Markenlöhne des Herstellers geht dann seit Ihr bei Fahrzeugen bis drei Jahren fein raus. Hier gibt es kein wenn und aber. Darüber hinaus könnt Ihr aber Eure Markentreue unter Vorlage eines vollständig geführten Serviceheftes nachweisen und habt auch einen Anspruch auf diese Stundensätze. Ein Verweis auf irgendwelche Partnerbetriebe des Versicherers ist auch hier nicht statthaft, wird aber trotzdem unternommen.

Am sichersten fahrt Ihr mit einem Gutachten der Unfalldirekthilfe. Wir dokumentieren unsere Gutachten im Vorfeld so wie es auch vorgesehen ist. Wir dokumentieren auch im Vorfeld Serviceeinträge damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen in der Schadenabwicklung kommt. Des Weiteren raten wir dringend zu eine Gesamtabwicklung durch einen Rechtsanwalt und das bereits im Vorfeld. Dieser sorgt für die Einhaltung der sog. Spielregeln und steuert im Vorfeld gegen unberechtigte Kürzungen juristischer Natur.

 

Zu unserem Service gehört natürlich auch die Empfehlung eines kompetenten Rechtsanwaltes zur Wahrung Eurer Rechte und Ansprüche. Bei Fremdschuld ist dieser ebenso für Euch kostenlos wie das Gutachten der Unfalldirekthilfe.

Natürlich müssen wir darauf hinweisen das es sich bei den Erklärungen um den durchschnittlichen Abwicklungsfall handelt. Dieser Beitrag gewährt keinen Rechtsanspruch bzw. dient auch nicht der Rechtsberatung sondern spiegelt lediglich allgemeines Fachwissen unserer Sachverständigen wieder. Für eine individuelle Beratung zur Unfallabwicklung sind wir gerne für Euch da.

Der Nutzungsausfall - wieso habe ich einen Anspruch ?

Es dauert nur einen kurzen Moment und schon ist man, meistens durch Unachtsamkeit, in ein Unfallereignis geraten.

Wir widmen uns heute der großen Frage, was mache ich ohne mein Auto. Als Geschädigter eines Unfalls habt Ihr zwei Möglichkeiten, weiterhin mobil zu bleiben oder Euch dafür entsprechend entschädigen zu lassen. Diese Möglichkeiten sind natürlich gekoppelt an eine Menge Rechte und Pflichten, welche wir mit Euch in diesem Blogbeitrag ansatzweise durchgehen möchten.

 

Grundsätzlich habt Ihr,als Geschädigter,die Möglichkeit Euch während des Zeitraums der Reparatur einen Mietwagen zu nehmen oder halt alternativ,für den Zeitraum der Reparatur,eine Nutzungsausfallentschädigung auszahlen zu lassen. Der Gesetzgeber hat sich natürlich auch hier Gedanken gemacht, wie Ihr mobil bleibt. Allerdings setzt das Ganze voraus, dass Ihr zum einen einen Nutzungswillen habt und zum anderen eine Nutzungsmöglichkeit.

 

Ein einfaches Beispiel für den Nutzungswillen ist: solltet Ihr zum Beispiel regulär unter der Woche mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass Ihr nach einem Unfall auf einmal auf einen Nutzungsausfall angewiesen seid, der durch den Verlust Eures Fahrzeuges entstanden ist. Also hättet Ihr in einem solchen Fall leider keinen Anspruch auf eine Nutzungsausfallentschädigung.

Mit Nutzungsmöglichkeit ist gemeint, Ihr fahrt jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit, der Unfallschaden tritt ein aber Ihr habt für kommende Woche einen Urlaub gebucht und seid gar nicht auf das Auto angewiesen. Auch in diesem Fall entfällt der Anspruch auf eine Nutzungsausfallentschädigung.

 

Aber ich möchte es nicht zu kompliziert machen und hier auf den regulären Sachverhalt eingehen. Wie hoch ist der Nutzungsausfall? Die Höhe des zu erwartenden Nutzungsausfalls richtet sich nach Fahrzeugmodell, Ausstattung und Alter Deines Fahrzeuges. Grob gesagt kann man sagen, dass hier auch der Wert einen Faktor spielt. Diese Werte werden halbjährlich vom Anbieter Schwacke herausgegeben und aktualisiert. Hier wird unterschieden in elf verschiedene Gruppierungen von A bis L, um das jeweilige Fahrzeug der genauen Gruppe zuzuordnen. Diese Tabelle hat eine Bandbreite von 23,00 € am Tag bis hin zu 175,00 € Nutzungsausfallentschädigung je Tag.

 

Wir gehen in unserem Beispiel davon aus, dass Du Dein Fahrzeug nach einem Unfall in die Werkstatt Deines Vertrauens gebracht hast, um dieses dort reparieren zu lassen. Du verzichtest auf den Unfallersatzwagen und rechnest natürlich auch dann mit Deiner Nutzungsausfallentschädigung. In unserem Gutachten wird festgelegt, wie hoch die zu erwartende Reparaturdauer sein wird. Allerdings ist diese Prognose nicht in Stein gemeißelt. Hohe Werkstattauslastung, Ersatzteile, die sich im Rückstand befinden können diesen Zeitraum verlängern. Auch Wochenenden und Feiertage gehören nicht mit in diese Ermittlung und müssen hinten draufgerechnet werden. Tatsächlich gezahlt werden muss auch der tatsächlich entstandene Ausfall. Sollte Dein Fahrzeug nach einem Schaden nicht mehr verkehrssicher gewesen sein und das dokumentieren wir in Deinem Gutachten, somit hast Du ja schon von Eintritt des Unfalls nicht mehr die Möglichkeit, das Fahrzeug zu nutzen und ab diesem Tag einen Anspruch auf den Nutzungsausfall.

 

Auch der Zeitraum zwischen Gutachtenaufnahme und Gutachtenerstellung gibt einem die Möglichkeit, auch für diese Tage einen Nutzungsausfall zu verlangen. Da jeder einzelne Schadenfall doch sehr individuell sein kann, ist es grundsätzlich immer ratsam, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht mit seinen Ansprüchen zu seiner Seite zu nehmen. Bei einer Fremdschuld ist auch dieser für den Geschädigten kostenlos.

 

Nichts desto trotz empfehlen wir eine möglichst chronologische Dokumentation der Tage, an denen man auf sein Fahrzeug verzichtet hat.

Sollte Euer Fahrzeug nach dem Unfall einen Totalschaden erlitten haben, habt Ihr natürlich auch hier die Möglichkeit, eine Nutzungsausfallentschädigung erstattet zu bekommen. Da man das Fahrzeug natürlich aufgrund seiner Beschädigung nicht weiter nutzen kann, ist es natürlich entscheidend, dass man sich anschließend um Ersatz kümmert. Auch wir ermitteln in unseren Gutachten die durchschnittlich zu erwartende Wiederbeschaffungsdauer eines Fahrzeuges. Dieses spiegelt je nach Modell den aktuellen Marktstand wider, den man benötigt, um ein gleichwertiges Fahrzeug auf dem regionalen Markt zu beschaffen. Nachweisbar ist es natürlich ebenso über eine Fotokopie der neuen Zulassungsdokumente, sodass man hier auch einen maximalen Zeitraum von 14 Tagen in Höhe des Nutzungsausfalls pro Tag fordern darf.

 

Vielleicht stellt Ihr Euch auch die Frage, ob man einen Nutzungsausfall erhält, wenn man das Fahrzeug beispielsweise in Eigenregie repariert. Da Ihr nach einem Haftpflichtschadenfall immer Herr des Verfahrens seid, dürft Ihr natürlich auch selber entscheiden, wo, wie und in welchem Umfang Ihr Euer Fahrzeug repariert. Bei Selbstreparatur ist natürlich die Dauer des Nutzungsausfalls, den man erlitten hat, erst mal schwer nachweisbar. Hier greift wiederum die Prognose der Reparaturdauer aus unserem Gutachten. Generell ist natürlich entscheidend, dass wenn man länger gebraucht hat, dies auch ausreichend dokumentiert. Sollten Ersatzteile tatsächlich im Lieferrückstand sein, sollte man sich dies vom Lieferanten bzw. dem Herstellerbetrieb schriftlich bestätigen lassen. Nach erfolgter Instandsetzung gehört es zu unserem Service, für Euch eine Reparaturbestätigung zu erstellen, für diese wir uns noch einmal treffen müssen, um das Fahrzeug ein zweites Mal zu begutachten.

Leider geht es auch komplizierter. Vielleicht stellt sich der ein oder andere die Frage, ob man auch einen Nutzungsausfallanspruch hat bei einem Zweitwagen oder einem Motorrad. Die gegnerische Versicherung wird in einem solchen Fall natürlich versuchen, keinen Ausfall zu bezahlen. Mit der Argumentation, dass der Nutzungsausfall sich lediglich auf Fahrzeuge bezieht, die typischerweise fortlaufend genutzt werden, muss man diesen Einwand je nach eigener Situation entkräftigen. Wenn Ihr zum Beispiel hauptsächlich mit dem Motorrad zur Arbeit fahrt und Eure Frau den Pkw nutzt, um ihrem eigenen Job nachzugehen, müsst Ihr das schriftlich darlegen und entsprechend glaubhaft dokumentieren.

 

Wie schon im Eingang erwähnt, wird der Nutzungsausfall dann gezahlt, wenn tatsächlich eine Nutzung ausfällt. Wie in allen unseren Blogbeiträgen muss ich Euch pro forma natürlich darauf hinweisen, dass dieses keine Rechtsberatung darstellt und hier nur, ich nenne ihn mal Gruß aus der Küche, wiedergibt, um Einzelfälle aufzuarbeiten. Die Schadenabwicklung als solches ist sehr komplex und es gibt natürlich eine Fülle von Einzelfällen, welche man nicht in einem allgemeinen Blogbeitrag beantworten kann. Habt Ihr eine individuelle Frage zu Eurem Schadenfall, beraten wir Euch sehr gerne und helfen Euch dabei, sicher zu Eurem Schadenersatz zu gelangen.

Ruft uns zu Euren Fragen an unetr unseren kostenlosen Hotline oder schreibt uns eine E-Mail. Wir freuen uns darauf Euch zu beraten.

Was ist ein Restwert im Unfallgutachten

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, was ist der Restwert. In diesem Blogbeitrag reißen wir kurz das Thema des Restwertes an, nämlich der Restwert, der nach einem Unfallschaden zu ermitteln ist.

 

Sollte es durch einen Unfallschaden dazu gekommen sein, dass wir von einem wirtschaftlichen Totalschaden bis hin zu einem eindeutigen Totalschaden sprechen, so ist neben dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges auch ein Restwert zu ermitteln. Eine Totalschadenabrechnung mit der zusammenhängenden Restwertermittlung wird ausnahmslos durch ein Sachverständigengutachten wie dem der Unfalldirekthilfe durchgeführt.

 

Um einen solchen Restwert zu ermitteln, genügt natürlich nicht, einfach nur einen Blick in die gängigen Bewertungslisten zu werfen. Hier zählen viel mehr Faktoren zur Ermittlung wie zum Beispiel die örtlichen Marktgegebenheiten, der Zustand des Fahrzeuges, eine ausführliche Vor- und Altschadendokumentation, Ausstattungselemente und noch vieles mehr.

 

Auch in diesem Bereich gibt es Rechtsprechung, die etwas Verwirrung stiften könnte. Wir möchten erst mal in diesem Block auf den regulären Fall eingehen. Es gibt Ausnahmen in der Restwertermittlung, wenn es zum Beispiel darum geht, dass das Fahrzeug, welches einen Unfallschaden erlitten hat, zum Beispiel auf einen Autohausbetreiber zugelassen ist. In diesem Fall gehen wir erst mal von der durchschnittlichen Privatperson aus.

 

Im Rahmen seiner Gutachtenerstellung wird der Sachverständige sämtliche Ausstattungsdokumente sowie den Zustand des Fahrzeugs eindeutig dokumentieren und identifizieren. Eine ausführliche Lichtbildanlage von den Schäden sowie vom Gesamtzustand des Fahrzeuges wird im Gutachten angefertigt. Die Theorie des Restwertes ist diese, dass ein Fahrzeug auch nach starken Beschädigungen immer noch einen gewissen Restwert auf dem Markt darstellt. Dem hohen Unfallaufkommen in unserem Land ist es geschuldet, dass mittlerweile eine Fülle an sog. Restwertbörsen am Markt sind, diese beschäftigen sich ausnahmslos mit der Vermarktung von unfallbeschädigten Kraftfahrzeugen und Motorrädern. Die Einstellung in eine sog. Restwertbörse ist natürlich mitunter auch Aufgabe des Sachverständigen bei der Erstellung seines Unfallgutachtens.

 

Bei dieser Art der Wertermittlung ist zu berücksichtigen, dass durchaus auch Gebote aus überregionalen Regionen mit einfließen können. In der Schadenabwicklungstheorie ist das aber für eine Privatperson als solches nicht statthaft. Man spricht immer vom regionalen Restwert aber auch vom regionalen Wiederbeschaffungswert.

Wir als Sachverständigenorganisation betreiben ein sehr zuverlässiges und eigenes Netzwerk an Unfallaufkäufer Ihrer Region. Diese erhalten von uns eine konkrete Beschreibung des Gesamtzustandes sowie der Schäden und wir erhalten im Gegenzug ein verbindliches Restwertangebot, auf welches sich der Geschädigte mindestens vier Wochen verlassen kann. Der Sachverständige prüft nach Eingang der Restwertgebote, ob diese plausibel sind und dem Marktgefüge entsprechen. Da Ihr als Geschädigte immer noch Herr des Verfahrens seid, könnt Ihr natürlich auch selbst entscheiden, ob Ihr den Rest, nämlich das verunfallte Fahrzeug, an den benannten Restwerthändler abgebt oder es behaltet. Dazu darf Euch keiner zwingen aber eines ist klar, Ihr könnt Euch auf das Gebot Eures Gutachters verlassen und dieser setzt es auch notfalls mit Euch rechtlich durch.

 

Bitte beachtet, dass wenn es zum Restwertverkauf kommen sollte, Euer Fahrzeug genau in dem Zustand übergeben wird, wie wir es dokumentiert haben bei der Gutachtenaufnahme. Leider passiert es sehr oft, dass zum Beispiel die Sommerräder demontiert werden und der Restwerthändler das Fahrzeug auf Stahlfelgen vorfindet. Dies war leider nicht Bestandteil der Auktion und muss somit rückerfüllt werden.

Wie alle unsere Blogbeiträge war dies nur ein kurzer Ausflug in die Welt der Schadenabwicklung, in diesem Fall zum Thema Restwert. Wir müssen obligatorisch darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um eine Rechtsberatung handelt und die Möglichkeiten in der Unfallschadenabwicklung sich auch stetig ändern durch permanente Gerichtsverfahren, welche mit den zugehörigen Urteilen das Schadenrecht abändern können.

 

Habt Ihr detaillierte Fragen zu Eurer Unfallschadenabwicklung oder seid selbst Opfer eines Unfalls geworden, so zögert nicht und sprecht uns an. Ihr erreicht uns unter unserer kostenlosen Hotline, über das Internet oder die verschiedenen Kanäle.

 

Wozu ein Oldtimergutachten

Heute wollen wir uns der Frage widmen, wozu dient eigentlich ein Oldtimergutachten.

 

Wie so viele neumodische Abkürzungen nennt man auch die Schätze in Eurer Garage mittlerweile einfach nur Garagengold.

Die wirtschaftlichen Gegebenheiten haben dafür gesorgt, dass immer mehr Menschen ihre Kapitalanlage in Richtung Automobil verlagert haben. Gleichzeitig nimmt aber auch der Anteil zu, das  gestohlene Fahrzeuge eher aus dem Segment der Young- und Oldtimer kommen. Wenn es jetzt zu einem solchen Diebstahl oder einen Kaskoschaden anderer Art kommt, kann es schnell zu Reibungspunkten kommen, wenn es um die Entschädigung Eures Lieblings geht. Viele Versicherer haben es mittlerweile schon verstanden und verlangen bei Versicherungseinstieg ein sog. Kurzgutachten zur Einstufung des Marktwertes im Rahmen des Versicherungsschutzes.

 

Die Versicherungsbedingungen sind auch gekoppelt, je nach Unternehmen bzw. je nach Versicherung, an den Wert des Fahrzeuges. Somit kann es sein, dass die eine Versicherung bis zu einem Wert von 20.000,00 € ein Kurzgutachten verlangt, darüber hinaus allerdings ein ausführliches Wertgutachten. Die nächste Versicherung wiederum hat sich diese Grenze bei 50.000,00 €, 80.000,00 €, was auch immer, gesetzt.

 

Grundsätzlich erstellen wir als Sachverständige für Euch natürlich diese Wertgutachten. Da sich Objekte wie ein Oldtimer mittlerweile auch stark im Wert wandeln, ist es anzuraten, ein solches Wertgutachten auch zwischendurch mal prüfen bzw. aktualisieren zu lassen. Ihr lauft sonst Gefahr, unterversichert zu sein. Eine Anpassung des Marktwertes muss auch, wenn ein Gutachten erstellt worden ist, dem jeweiligen Versicherer angezeigt werden. Bitte passt auf auf die Art Eurer Wertgutachten. Seriöse Gutachter greifen auf Marktdotierungslisten zu, die dokumentiert sind und nachweislich beurkunden können, wie denn überhaupt die Marktwerteinstufung zustande gekommen ist.

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, nämlich falls es zu einem Schadenfall kommen sollte und ich vielleicht bei der Wahl des Sachverständigen nicht 100 %-ig weiß, wo er seine Daten her ermittelt hat, es vielleicht zu Reibungspunkten bei der Abwicklung kommen kann.

 

Wir bedienen uns gängigen Bewertungssystemen und können diese auch noch Jahre später dokumentieren und nachweisen, wie wir auf diese Stichtagsbewertung gekommen sind. Im Gegensatz zum Kurzgutachten wird beim ausführlichen Wertgutachten natürlich tief gehender an der Substanz des Fahrzeugs geprüft. Da viele Versicherer mittlerweile sich mit einem sog. Kurzgutachten zufrieden geben, kommt dies leider nicht oft zum tragen.

 

Nichts desto trotz können wir als Sachverständige nur empfehlen, sich vielleicht doch einmal zu überlegen, nicht ein solches ausführliches Wertgutachten in Auftrag zu geben, da hier stichhaltig geprüft wird, wie der Zustand einzelner Baugruppen sowie der Originalität zugesprochen werden kann.

Wenn Ihr Fragen zum Thema Fahrzeugbewertung Oldtimer-, Youngtimer-Gutachten habt, so zögert nicht und sprecht uns an, wir sind über viele Kanäle erreichbar und wir beraten Euch sehr gerne zu Euren Anliegen. Wie alle unsere Blockbeiträge müssen wir darauf hinweisen, dass dies keine Rechtsberatung darstellt und wir hier nur einen kurzen Auszug zu dem jeweiligen Thema wiedergespiegelt haben. Stetig ändernde Rechtsprechung kann zum Zeitpunkt der Herausgabe dieses Beitrags nicht gesichert sein.

Ihr gutes Recht nach einem Unfall

Der Gesetzgeber schützt nach einem Unfall

Der Verkehrsfluss wird immer dichter und die Hektik des Alltags lässt mal schnell die ein oder andere Unachtsamkeit durch. Unfallschäden geschehen in den alltäglichsten Situationen. Auf dem Parkplatz des Supermarktes, der Autobahnausfahrt aber auch im dichten Stadtverkehr.

Kommt es nun zu einer Kollision geht es sehr schnell um Werte die geschützt werden müssen. Selbst kleinste Kollisionen können hohe Schäden nach sich ziehen. Wenn die Fremdschuld vorliegt hat der Gesetzgeber allerdings einen doppelten Boden eingebaut. 

 

Der erste Weg nach einem Unfall sollte zum eigenen und unabhängigen Sachverständigen führen. Die Unfalldirekthillfe sendet die Gutachter sogar zu Ihnen nach Hause, in Ihre Werkstatt oder zur Verwahrstelle des Abschleppdienstes. Die Basis für jegliches Vorgehen stellt ein Gutachten samt gerichtsfester Beweissicherung. Das weiß auch der Gesetzgeber und spricht dem Geschädigten das Rechts zu sich einen Gutachter seiner Wahl auszusuchen. Die Kosten sind, bei Fremdschuld, durch die Versicherung des Unfallgegners zu übernehmen.

Mit diesem Gutachten können Sie nun weiter vorgehen. Sie haben die Entscheidungsfreiheit ob, wo und in welchem Umfang Sie Ihr Fahrzeug reparieren lassen wollen. Für den Zeitraum der Instandsetzung steht Ihnen ein Ersatzfahrzeug oder alternativ der Nutzungsausfall zu (dieser wird im Gutachten ermittelt). Sollte es zum Totalschaden gekommen sein so können Sie sich auf die Wertermittlungen Ihres Gutachters verlassen und müssen keine Vergleichsangebote akzeptieren.

 

Wir empfehlen grundsätzlich die Abwicklung über einen Fachanwalt. Dieser sorgt für die vollständige Schadenersatzforderung und bietet gleichzeitig Rechtsicherheit. Auch die Kosten für diesen Rechtsanwalt sind von der gegnerischen Verisicherung zu übernehmen. Wir arbeiten mit einem sehr zuverlässigen Netzwerk an spezialisierten Rechtsanwälten zusammen und sprechen hier gerne Empfehlungen aus.

Es gibt eine große Fülle an weiteren Rechten und Möglichkeiten. Wir stellen diese in im einzelnen innerhalb dieses Newsblogs , der FAQ auf unserer Homepage sowie im persönlichen Gespräch vor.

Unsere Experten betreuen Sie bei all Ihren Fragen und Anliegen rund um die Themen der Mobilität.

Neben den Tätigkeiten unserer Gutachter, beraten wir Sie und sprechen wertvolle Empfehlungen aus.

Gutachter des FSP Tüv Rheinland

Unfallzentrum Erftstadt

Albert-Einstein-Ring. 9D ; 50374 Erftstadt-Lechenich

Tel.: 02235 - 95 59 506


Unfallstützpunkt Köln

Weißer Str. 143 - 145 ; Halle 14 ; 50999 Köln-Rodenkirchen

Tel.: 0221 - 39 80 79 30                                                                 


Kostenlose Hotline

0800 - 25 25 27 45 (kostenlos aus dt. Fest-und Mobilnetz)

Kfz Sachverständige der Unfalldirekthilfe